Arbeitsmarkt
Alle Infos zum Landkreis Mayen-Koblenz
Seit Jahren liegen die Arbeitslosenzahlen des Landkreises unter dem Bundes- und Landesdurchschnitt.
Arbeitslosenquote
Im Vergleich zum Vormonat sind die Arbeitslosenzahlen im Juli 2026 bei Bund, Land und Landkreis um je 0,2 Prozentpunkte gestiegen.
In Mayen-Koblenz waren im Juli 5.013 Personen arbeitslos, 57 mehr als ein Jahr zuvor und 176 mehr als im Juni 2026. Die Arbeitslosenquote ist damit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozent angestiegen.
Entwicklung der Arbeitslosenzahlen 2001-2025
Die Arbeitslosenquote ist in Mayen-Koblenz in den Jahren vor Corona kontinuierlich gesunken. In den Corona-Jahren 2020/2021 ist die Arbeitslosigkeit in ganz Deutschland deutlich angestiegen. Im Jahr 2022 gab es wieder ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen, wobei die ALQ ab dem Jahr 2023 jedoch wieder angestiegen ist. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die durchschnittliche ALQ 2025 im Landkreis bei 4,1 % und ist damit um 0,2 Prozentpunkte angestiegen.
Vergleich der durchschnittlichen Arbeitslosenquote 2025 in der Region
Im Landkreis Mayen-Koblenz lag die Arbeitslosenquote im Jahr 2025 mit 4,1 % deutlich unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt sowie unter dem Durchschnitt der Landkreise. In den kreisfreien Städten liegt die ALQ im Durchschnitt weit über den Landkreisen.
Dennoch ist die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Landkreis im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte gestiegen.
Vergleich der Qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquote 2025 in der Region
Die Arbeitslosenzahlen bestehen größtenteils aus Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Im Jahr 2025 haben in Mayen-Koblenz wie im Vorjahr 15,2 % der Arbeitslosen keine abgeschlossene Berufsausbildung, 2,2 % haben eine betriebliche bzw. schulische Ausbildung und davon 2,0 % eine akademische Ausbildung.
Entwicklung Langzeitarbeitslose / nicht Langzeitarbeitslose in Mayen-Koblenz
Die Entwicklung der Arbeitslosen insgesamt ist im Landkreis Mayen-Koblenz in den letzten drei Jahren wieder etwas angestiegen. Hier werden Langzeitarbeitslose und nicht Langzeitarbeitslose unterschieden.
Langzeitarbeitslose sind Personen, die ein Jahr oder länger arbeitslos sind, d. h. keine Beschäftigung haben, Arbeit suchen, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und bei einer Agentur für Arbeit oder einem Träger der Grundsicherung arbeitslos gemeldet sind.
Langzeitarbeitslose 2025 in der Region
Arbeitsplatzdichte
Die Arbeitsplatzdichte gibt das Verhältnis zwischen vorhandenen Arbeitsplätzen und der Wohnbevölkerung in einer Region an.
In Mayen-Koblenz kamen in 2023 auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner im erwerbsfähigen Alter 717 Erwerbstätige. In der Regel ist die Arbeitsplatzdichte in den kreisfreien Städten höher als in den Landkreisen, da viele Beschäftigte in die Städte pendeln.
Im Durchschnitt lag die Arbeitsplatzdichte in 2023 in den kreisfreien Städten bei 1.091 Erwerbstätigen, in den Landkreisen bei 668. Den höchsten Wert wies die Stadt Koblenz auf, hier kamen 1.502 Erwerbstätige auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Alter von 15 - 65 Jahren. Den niedrigsten Wert verzeichnete der Landkreis Südwestpfalz (415).
Entwicklung der Arbeitsplatzdichte in Mayen-Koblenz
Im Landkreis Mayen-Koblenz ist die Arbeitsplatzdichte im Jahr 2023 mit 717 Erwerbstätigen auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Alter von 15 - 65 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat sie sich jedoch um 18,1 % erhöht.
Arbeitsplatzdichte 2023 im Vergleich
Erwerbstätigkeit
Die Erwerbstätigkeit wird als jahresdurchschnittliche Größe nach dem Arbeitskonzept dargestellt. Erfasst werden alle Personen, die innerhalb eines Wirtschaftsgebietes einer oder mehrerer Erwerbstätigkeiten nachgehen, d.h. eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben.
Entwicklung der Erwerbstätigen in Mayen-Koblenz
Erwerbstätige am Arbeitsort in Mayen-Koblenz 2024 nach Wirtschaftsbereichen
Erwerbstätige 2024 in der Region
Erwerbstätige am Arbeitsort 2024 nach Wirtschaftsbereichen im Vergleich
Der Anteil der Erwerbstätigen in den Dienstleistungsbereichen liegt in den Landkreisen deutlich niedriger als in den kreisfreien Städten. Hingegen liegt der Anteil der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft sowie beim produzierenden Gewerbe höher als in den kreisfreien Städten.