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WFG - Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH

Gemeinsame Initiative für Nachwuchs-Hausärzte in der Region

17.02.2022

Kreis Mayen-Koblenz unterstützt Verbundweiterbildung im St. Nikolaus-Stiftshospital

Andernach. Auf Kreisebene gehen in naher Zukunft viele Hausärzte in den Ruhestand. Nachfolger zu finden ist nicht einfach. Aus diesem Grund unterstützt der Kreis Mayen-Koblenz finanziell die Verbundweiterbildung im St. Nikolaus-Stiftshospital. Für 15.000 Euro wurden im letzten Jahr eine Simulationspuppe für Reanimationen, Intubationen und die Diagnose von Herz-Rhythmus-Störungen sowie verschiedene anatomische Modelle beschafft. Davon profitieren Ärzte, die sich am St. Nikolaus-Stiftshospital im Verbund mit niedergelassenen Ärzten zu Hausärzten ausbilden lassen. Aktuell sind drei dieser Weiterbildungsassistenten für die Allgemeinmedizin am Andernacher Krankenhaus. „Über die Spende des Kreises freuen wir uns sehr und danken auch im Nahmen unserer Geschäftsführung“, so Prokurist Jürgen Schmidt.

Mit einer erneuten Förderung in Höhe von 15.000 Euro für das Jahr 2022 werde man in Absprache mit den Weiterbildungsassistenten in digitale Simulationsprogramme oder Lernplattformen investieren. Für Landrat Dr. Alexander Saftig sind die Haushaltsmittel sehr gut investiert. „Für uns als Landkreis ist die Unterstützung der Verbundweiterbildung sehr wichtig. Sie ist eine hervorragende Chance, die ärztliche Versorgung der Region sicherzustellen, da ein frühzeitiger Austausch von Krankenhäusern, Hausärzten und Medizinstudenten ermöglicht wird. Gleichzeitig kann sich der Landkreis als attraktiver Arbeits- und Lebensort bei den ärztlichen Nachwuchskräften präsentieren. Und wer die Vorzüge unserer Region einmal kennen lernt, der bleibt sicher auch gerne hier.“

Die Präsentation der neuen Anschaffungen nutzten Rita Emde, Lea Bales und Andreas Hermann von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, um sich intensiv mit den Weiterbildungsassistenten zu unterhalten und mehr über ihre Situation zu erfahren. Interessiert hörten sie zu, in welchem Ausbildungsabschnitt am meisten Unterstützung benötigt wird und freuten sich zu hören, dass die Assistenten ihre berufliche Perspektive in der Umgebung sehen.

„Es ist uns sehr wichtig, die Weiterbildungsassistenten für die Allgemeinmedizin in unserem Haus fundiert auszubilden und so einen Beitrag zur medizinischen Versorgung in unserer Region zu leisten“, sagte der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Martin Wolff. „Die neu angeschafften Modelle und Simulationspuppen werden zudem auch Medizinstudierenden zu Gute kommen. Durch interessante Praktika und attraktive Stellen für das Praktische Jahr hier im St. Nikolaus-Stiftshospital können wir bereits Medizinstudierende frühzeitig an unsere Region binden.“

Verbundsweiterbildung St. Niklolaus StiftshospitalMit dem Fördergeld wurde u. a. eine Reanimationspuppe zur praxisnahen Übung angeschafft, die bereits vielseitig eingesetzt wurde. Von links nach rechts an der Puppe: Weiterbildungsassistenten Diana Bastgen, Bastian Baum und Andreas Solheid. Im Hintergrund v. l. n. r.: Chefarzt der Inneren Medizin Dr. Ralph Rüdelstein, der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Martin Wolff, Prokurist Jürgen Schmidt sowie von der Kreisverwaltung aus den Abteilungen Wirtschaft und Kreisentwicklung: Rita Emde, Andreas Hermann und Lea Bales.


 


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