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Cluster-Initiative Verpackung, Logistik und IT

Was sind "Cluster"?

„Cluster“ im Sinne der Wirtschaftsförderung sind eine geographische Ballung von Unter­nehmen ähnlicher Ausrich­tung. Die Ballung führt zu einer höheren Wettbe­werbsfähigkeit und damit zur Schaffung von überdurchschnittlich vielen Ar­beitsplätzen. Beispiele sind Medien aus Köln, Biotechnologie aus München, Uh­ren aus der Schweiz oder Klingen aus Solingen. Wirtschaftsforscher haben ent­deckt, dass sich solche Kompetenz-Standorte (sog. Cluster) nicht nur durch geschichtliche Zufälle entwickeln, son­dern gezielt aufgebaut und weiter­entwickelt werden können. Kompetenzstandorte sind in der Lage, in­ternational führende Leitunternehmen einer Branche hervor­zubringen, sich ihre eigene, leis­tungsfähige Zulieferlandschaft zu schaffen, die fähigsten Gründer und die interes­santesten In­vestoren anzuziehen. Kompetenz­standorte sind die regionale Antwort auf die Globalisierung.

Was bringt es den Unternehmen?

Geographischen „Klumpen“ von Unterneh­men einer Branche und ihrer Zulieferer und Partner ha­ben positive Auswirkungen auf die Unternehmensentwicklung. Studien zeigen, dass das Wachs­tum der Cluster-Unternehmen um 20% besser ist, als bei isolierten Unternehmen. Inner­halb eines Kompetenzfeldes besteht eine weltweit einmalige Möglichkeit, Unter­nehmensnetzwerke aufzu­bauen, um bei­spielsweise die Flexibilität zu verbes­sern. Regionale Unternehmensnetzwerke wei­sen Vorteile im Umsatzwachstum, den Betriebskosten und der Kapazitäts­auslastung auf. Die Pra­xis zeigt, dass diese Cluster-Systeme das Fundament dauerhafter Wettbewerbsfähigkeit sind. Einzelne Produkte aus dem System kön­nen „kopiert“ werden, das System selbst nicht.

Unternehmen und Einrichtungen des Clusters Verpackung, Logistik und IT

Verpackungen aus Stahlblech der Firma RasselsteinIm Kreis Mayen-Koblenz sind einige der grossen Unternehmen der Wertschöpfungskette leicht zu identifizieren. Teilweise handelt es sich um die Hersteller der Verpackungsmaterialien, Hersteller von Verpackungslösungen, Unternehmen, die eigene Produkte verpacken, spezialisierte Logistikunternehmen und um viele kleinere Unternehmen, die Teillösungen in den Prozess einbringen – in Form von Technik und Dienstleistung.

Vorteile und Beteiligungsmöglichkeiten für Unternehmen

Aus Erfahrung anderer Unternehmen mit Kompetenzfeld-Initiativen können folgende Vorteile und Beteiligungsmöglichkeiten hervorgehoben werden:

  • Umsatzsteigerungen durch neue Kontakte in der Branche, zu strategischen Partnern und zu Kunden.
  • Kostenreduzierung durch Verbundvorteile, z.B. gemeinsame Personalentwicklung, gemeinsamen Einkauf etc..
  • Kontakte zu führenden Forschungseinrichtungen. Entwicklung konkreter Forschungsprojekte auf einzelbetrieblicher Ebene oder im Verbund mit mehreren Unternehmen.
  • Unternehmens-Netzwerke, die als „verlängerte Werkbank“ oder für die gemeinsame Produktentwicklung genutzt werden können.
  • Hochspezialisierte Zulieferer als „Wettbewerbsvorteil vor der Haustür“, die ihre Konkurrenz nicht im gleichen Maße nutzen kann.
  • Steigerung des Bekanntheitsgrades durch die Marketing-Aktivitäten des Projektes.
    Teilnahme an Messen und Fachveranstaltungen.
  • Exklusive Veranstaltungen für regionale Führungskräfte-Kontakte.
  • Regelmäßige Trendinformationen aus der Branche.

Die Nutzung dieser Chancen hängt aber von der Offenheit der Unternehmen ab und davon, wie sie sich an dem Prozess der Clusterentwicklung beteiligen.

Das Informationsgespräch ist der einfachste Weg, sich über das Projekt zu informie­ren. Ein Team der Wirtschaftsförderung besucht Ihr Unternehmen, erklärt das Projekt und laufende Aktivitäten und überlegt gemeinsam mit Ihnen, wie Ihre Ideen und Akti­vitäten in den Prozess eingebracht werden können. Auch die ganz normalen Wirt­schaftsförderungsthemen wie Gewerbeflächen, Genehmigungs­verfahren, Förder­mittel, Finanzierung usw. können im Gespräch gleich mit bearbeitet werden.

Eine weitere Aktivität in der Initiative werden regelmäßige Foren sein, die in Unter­nehmen der Wert­schöpfungskette stattfinden. Wenn Sie Interesse an den Treffen haben, brauchen wir nur die Adresse Ihres Unternehmens – falls uns diese noch nicht vorliegt.

Gerne hören wir von Ihnen, falls Sie Vorschläge für die Einbindung weiterer Unter­nehmen haben. Dies können Unternehmen sein, die schon in dem Umfeld von Ver­packung / Logistik und IT arbeiten oder sich in Zukunft mit neuen Produkten und Dienstleistungen einbringen wollen.

Download
Informationspapier für Unternehmen als PDF


Ansprechpartner
Henning Schröder
Tel. (+49) 0261/ 108-295
Fax (+49) 0261/ 108-237
eMail

Wissenschaftliche Beratung
Professor Dr. Peter Vieregge
Dr. Vieregge GmbH Regionalmarketing & Unternehmensentwicklung
Tel. (+49) 0700/ 4444 3443
eMail peter.vieregge (ät) cluster-entwicklung.de

Gewerbeflächen Industriepark Flughafen TZK
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